Heute Kinder wird’s was geben || Jahresrückblick des schulischen Tableteinsatzes 2013

Nach der kurzen „Blog-Pause“ möchte ich hier mal wieder etwas berichten, eine ganze Weile ist der letzte Eintrag schon her. Es gibt einige neue Informationen, allgemein versuche ich einen kleinen Jahresrückblick zu schaffen.

UND GOTT SPRACH ES WERDE LICHT: UND ES WARD LICHT.
Am Anfang des Jahres war ich noch in der Jahrgangsstufe Q2 (vgl. 11. Klasse), in der ich mit den extremen digitalen Mitschriften angefangen habe. Vorher versuchte ich mein Glück mit getippten Notizen im Fach Erdkunde und Kunst, habe das Tablet jedoch nur sehr begrenzt genutzt. Auch etwas Überwindung hat es gekostet, anstatt eines Heftes und Stifte ein Tablet auszupacken. Die Situation ist in jeder Hinsicht neu gewesen. Nie zuvor hat man an unserer Schule einen Schüler gesehen, der ein Tablet nutzt – und das tagtäglich und ausschließlich. Es war nicht normal, sowas kann doch nichts gutes verheißen..?!

Ich muss dazu sagen, dass es tatsächlich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war; auch ich bin ich es nicht gewohnt, alles digital aufzuschreiben. Dazu gehörte natürlich viel mehr als das Mitschreiben selbst, sondern die vielen Gedanken, die dahinter stehen; Vom Kauf bis zur App, die ich zum Schreiben benutze. All dieses Dinge benötigen zum Einen Zeit zum „Erkunden“ und zum Anderen natürlich ein gewisses Maß an Mut. Ja, richtig! Was wäre denn gewesen, wenn ich nach einem halben Jahr gemerkt hätte, dass dieses Gekritzel auf meinem Tablet nur sinnlose Mosaik-Steinchen wären; ich das alles gar nicht mehr zusammensetzen könnte?

Wie oft wurde ich darauf angesprochen: „Und wenn das Gerät kaputt ist, dann bist du aber richtig am A****!“. Meine Antwort lautete immer wieder aufs Neue: „Nein, mein Freund! Es ist ja nicht so, dass ich das unüberlegt durchführe. Regelmäßig mache ich manuelle Backups und regelmäßig macht das System automatische Sicherungen von meinen Daten. Da vieles (fast alles) über eine Cloud läuft, müsste ich mir mehr Gedanken um das Geld, als um die (scheinbar) verlorenen Daten machen!“.

Eine digitale Mitschrift schließt kleine Kritzeleien ja nicht aus :D Ab und zu darf auch das mal sein!
Eine digitale Mitschrift schließt kleine Kritzeleien ja nicht aus 😀 Ab und zu darf auch das mal sein!

Ich wusste von Anfang an, worauf ich mich da einlasse. Ich wusste ganz klar, dass es einen strukturellen Wechsel bedeutete. Doch was in den laufenden Monaten geschah, hätte ich trotzdem nicht für möglich gehalten.

In unserer Schule passiert medial und pädagogisch momentan sehr viel: Die Bereitschaft, mit modernen, digitalen Geräten im Unterricht zu arbeiten und diese allgemein zu akzeptieren, ist größer, als je zuvor. Unsere Schülervertretung (SV) setzt sich stark für die Nutzung solcher Geräte ein; ich persönlich tue auch, was in meiner Macht steht, um die Schulleitung und das Kollegium von einer sinnvollen Nutzung zu überzeugen. Wie lange nerve ich schon unsere Rektorin, dass das mit dem digitalen Vertretungsplan samt App über die Bühne gehen soll? Es sieht besser aus, als je zuvor.

Wahrscheinlich verlasse ich die Schule so, wie ich sie mir während meiner Oberstufenzeit gewünscht hatte: Mit aufgelockerten „Geboten“ und der stärkeren Beschäftigung des digitalen Aspekts; mit einer App für den Vertretungsplan und vielen Neuerungen, die die SV (hoffentlich auch in der Zukunft) tatkräftig unterstützt.

UND GOTT SAH, DASS ES GUT WAR
Ich will möchte muss in den Weihnachtsferien anfangen, für meine schriftlichen Abiturprüfungen im März zu lernen. Dabei lerne ich auf verschiedene Weisen: Den Q1-Stoff habe ich nur analog auf Papier, die Arbeitsblätter der Q2 habe ich auch nur analog vorliegen. Mein „Tablet-Verhalten“ hat sich immer weiter zugespitzt.

Übersicht der kompletten Oberstufe, auf welche Weise liegen die Notizen und Arbeitsblätter vor? Die Prognose für das Halbjahr Q4 ist eigentlich eindeutig. Auffällig: Es ist mehr in digitaler, als in Papierform vorhanden.
Übersicht der kompletten Oberstufe, auf welche Weise liegen die Notizen und Arbeitsblätter vor? Die Prognose für das Halbjahr Q4 ist eigentlich eindeutig. Auffällig: Es ist mehr in digitaler, als in Papierform vorhanden.

Ich sah, dass es gut war; das Lernen hat sich etwas erleichtert, da sich alle nötigen Informationen gebündelt an einem Ort befinden. Jederzeit und überall kann ich darauf zugreifen, ich kann überall lernen, Hausaufgaben machen oder Blogartikel schreiben. Dies ist komplett mir überlassen!

ANIMATION DER LEHRER/INNEN?!
Mein Plan war es ja, Lehrerinnen und Lehrer, die mich unterrichten müssen, anzufragen, ob sie mir ihr Lehrmaterial direkt digital zukommen lassen. Die Fragen sind in einer Hinsicht gescheitert, da mir die Lehrerinnen und Lehrer da einen Schritt voraus waren: iMoodle. (siehe Artikel „iMoodle„) Ich sehe das einerseits und andererseits als Erfolg.

Eine Übung der Abiturvorbereitung, Fach; Mathematik Grundkurs, Thema: Funktionen
Eine Übung der Abiturvorbereitung, Fach; Mathematik Grundkurs, Thema: Funktionen

EINE NEUE ART DER PRÄSENTATION
Ich werde nie wieder einen gammligen Laptop der Schule benutzen! Zugegeben, sie sind eigentlich in Ordnung, nur im entscheidenden Moment geben Sie dann den Geist auf oder machen nicht das, was Man(n) von ihnen erwartet.

Eine Powerpoint-Präsentation zum Thema ,,Der《Protz-Bischof》und die aktuelle Lage im Bistum Limburg". Während auf dem Fernseher nur die Präsentation zu sehen ist, werden auf dem Tablet weitere Informationen, wie die erstellten Notizen, angezeigt.
Eine Powerpoint-Präsentation zum Thema ,,Der《Protz-Bischof》und die aktuelle Lage im Bistum Limburg“. Während auf dem Fernseher nur die Präsentation zu sehen ist, werden auf dem Tablet weitere Informationen, wie die erstellten Notizen, angezeigt.

Durch den Samsung AllShare Cast Dongle kann ich meine Präsentationen direkt über das Tablet halten (siehe Artikel „Präsentationen„), kann meine Notizen einsehen und bin „Herr der Lage“, sprich habe die vollkommene Gewalt über Folien und Animationen. Ich habe es nun mehrmals in Referaten ausprobiert und bin positiv überrascht: Die „Installation“ ist in 2 Minuten beendet und schon kann es losgehen. Das Bild ist einwandfrei klar und auch Bilder werden ordentlich dargestellt. Einen kleinen Haken hat diese Sache jedoch: Der Ton in Videos wird mit übertragen, sollte der angeschlossene Beamer keine integrierten Lautsprecher haben, muss das Video anderweitig angesehen werden. Ich konnte es noch nicht über einen Klinke-Kabelanschluss ausprobieren, denke aber, dass es (zumindest wenn Ton benötigt wird) eine Alternative ist.

Die Präsentation interaktiv gestalten: Sowohl Textmarker, als auch Stift und Laserpointer stehen zur Verfügung. Am Tablet selbst befindet sich kein Kabel.
Die Präsentation interaktiv gestalten: Sowohl Textmarker, als auch Stift und Laserpointer stehen zur Verfügung. Am Tablet selbst befindet sich kein Kabel.

EIN NEUES TABLET KAM HER: UND GOTT SAH, DASS ES BESSER WAR!
Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, als ich mich über das neue Samsung Galaxy Note 10.1 in der 2014-Edition informiert habe. Die wenigen Kritikpunkte des schon genialen Vorgängers wurden korrigiert und ausgebaut. So ist viel mehr möglich.

Neben besserer Hardware und einem wirklich äußerst beeindruckenden Bildschirm, hat sich die Veränderung bis zur Software – genauer gesagt dem Programm „S Note“ – ausgewirkt. Es gibt eine neue Version, die vom Aufbau und dem Design zuerst etwas ansprechender ist, als die vorige Version. Features kamen hinzu, z.B. die „Handschrift-zu-Text“ Funktion. Ebenso können Elemente (auch gezeichnete Dinge) nachträglich verschoben werden, das war vorher noch etwas problematisch und konnte nur durch Screenshots gelöst werden. Es sind viele Dinge äußerst effizient geworden und das auf eine ganz einfache Art und Weise.

Das neue "S Note": Als Startseite die zuletzt benutzen Notizhefte
Das neue „S Note“: Als Startseite die zuletzt benutzen Notizhefte

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es jedoch auch hier – nichts ist perfekt oder kann es allen recht machen: Um eine Tabelle zu zeichnen, konnte ich früher immer die Autokorrektur in der oberen Leiste auswählen, damit konnte ich schnell mal einen Kasten um etwas setzen oder eine kleine Tabelle zeichnen. Die neue Version verfügt zwar ebenso über eine Glättungmethode, die Ausführung wurde jedoch komplizierter: Zuerst muss z.B. ein Kasten handschriftlich gezeichnet werden. Dieser muss durch die „Lasso-Funktion“ ausgewählt und dann per Klick „zu einer Form verändert“ werden. Es ist nicht sonderlich schwer, doch aufwendiger als vorher. Auch an die Tücken gewöhnt man sich und man weiß diese schnell zu umgehen. Einen Kasten kann ich mir z.B: einmal speichern und kopieren, diesen kann ich dann beliebig oft einfügen. Auch verändern kann ich ihn (und das ging vorher nicht).

DIE IDEE FASST FUß
Ich kenne Menschen. Ja, tatsächlich! Ich habe viele Kontakte verschiedenster Jahrgangsstufen, mit denen man natürlich hin und wieder auch über das Tablet-Experiment spricht. Einigen hat das so gut gefallen, dass sie es auch mal probieren möchten, ihr persönliches „Experiment: Digital!“. Das betrifft besonders den Bereich der Abspeicherung von Arbeitsblättern, da sie sich nach einer Zeit sehr häufen und nur unnötigen Ballast darstellen. Durch die App „CamScanner“ gilt das zu vermeiden.

Ich bin sehr gespannt, inwiefern diese Leute ihr Apple iPad (!) nutzen und wünsche ihnen natürlich auf diesem Wege viel Erfolg für die weitere Zukunft!

UND GOTT SAH, DASS ICH ALLEINE WAR
Ist es tatsächlich so? Bin ich der einzige Schüler, der sein Tablet so stark im Unterricht mit einbringt und darüber im Internet in Form eines Blogs berichtet? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in ganz Deutschland nicht mindestens noch einen anderen gibt… Es wäre definitiv schön, auch mal andere Alternativen zu sehen und sich ggf. auch mal auszutauschen!

Nachtrag vom 5. Januar 2014:
Wie auch den Kommentaren zu entnehmen ist, hat sich Julian (http://julian-oster.de), ein weiterer Schüler, der Tablets mit dem Unterricht verbinden möchte, bei mir gemeldet. Möglich war dies dank Twitter und den Retweets der letzten Tage! Das Spannende an der ganzen Sache: Er möchte das alles mit einem Microsoft Surface ausprobieren! Wir bleiben in Kontakt und sehen, wie es weitergehen könnte. – Berichte folgen.

FAZIT DES JAHRES 2013
Ich muss sagen, dass das Jahr 2013 wirklich eine herausragende Fülle an neuen Erlebnissen und Informationen mit sich gebracht hat. Der Einsatz meines Tablets deckte mir Monat für Monat, Tag für Tag immer wieder neue Schätze auf; Besonders durch den Wechsel. Vieles habe ich erlebt, einmal ist mir z.B. das Programm abgestürzt und die Notizen der letzten 3 Minuten waren weg, auch dieses Problem wurde durch das neue „S Note“ gelöst, da es alle 2 Minuten automatisch speichert. Teilweise spinnt das Programm jedoch noch, sodass ich leider auf ein Update warten muss. Mit vielen Situationen musste ich einfach lernen umzugehen, da die Umstände für mich ganz andere waren – sie waren ungewohnt.

Nicht nur bei mir selbst ist viel geschehen, auch mein Umfeld hat mich und mein Experiment wahrgenommen. Wie bereits erwähnt, versuchen nun auch andere „meinem Beispiel“ zu folgen und das finde ich wirklich toll! Es ist schön zu sehen, dass man nicht nur einfach irgendetwas macht, sondern dass das Geschehen von vielen Leuten begleitet wird, dass sich einige Leute doch für mein Experiment interessieren und es verfolgen. An dieser Stelle möchte ich mal DANKE sagen für alle Leserinnen und Leser und darüber hinaus alle, die mich unterstützt haben – in jeglicher Art und Weise. Dazu zählen sowohl Lehrer/innen, als auch Freunde und andere Schulkameraden.

UND GOTT WIRD SEHEN, DASS ES TATSÄCHLICH GUT WAR
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Experiment gewagt habe und würde es jederzeit wieder machen. Die nächste große Hürde ist nun die Vorbereitung des Abiturs, mit der ich teilweise schon angefangen habe. Spätestens an diesem Punkt wird sich herausstellen, ob die Sache mit dem Tablet wirklich rentabel war. Was nach dem Abitur kommt und ob das mit dem Tablet etwas zu tun hat, verrate ich an dieser Stelle einfach mal noch nicht. 😛

Zu guter Letzt wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest mit schönen Feiertagen, den Schülerinnen und Schülern zugleich schöne Ferien.

Liebe Grüße
dMUEL – Dominik

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18 Gedanken zu “Heute Kinder wird’s was geben || Jahresrückblick des schulischen Tableteinsatzes 2013

  1. Vielen Dank für diesen Artikel – habe extra dafür „Kabale und Liebe“ gestoppt 😉
    Du bist auf der Suche nach einem Zweiten? Glückwunsch, gefunden 😀

    Na ja fast zumindest, das heißt, ich werde auch so langsam anfangen, mein Tablet für die Schule zu nutzen, bei meinem handelt es sich um ein Surface der ersten Generation. Hab aber noch die Befürchtung, dass mir das jemand klaut, oder es Schaden nimmt. Hast du in dem Bereich Erfahrungen??

    Am Montag enden die Ferien, mal sehen, ob ich da bereits anfange. Bin auch Schüler ebenfalls Gymnasium, jedoch noch 10. Klasse. Und an meiner Schule ist ebenfalls überhaupt nichts los im Bereich der Medien. Rechner laufen alle auf XP (Laptops auf Win 7), alle ohne Updates. Und den Vertretungsplan gibt es auch nicht digital, Handys sind immer noch verboten. Kommt mir also alles bekannt vor 😀

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    1. Hallo Julian,

      Wow. Heute ist echt mein Tag!
      Blogst du auch darüber? Woher kommst du denn?

      Naja die Gefahr des Diebstahles ist definitiv ein kritischer Punkt.
      An meiner Schule muss ich mir (zumindest in meinem unmittelbaren Umfeld) keine Gedanken machen. Das Tablet habe ich allerdings immer bei mir, sodass es einfach nicht geklaut werden kann (durch Raumwechsel in den Pausen auch immer in der Tasche).

      Wenn du Lust hast, könnten wir ja mal verschiedenste Dinge ausprobieren, an dem Surface bin ich auch brennend interessiert.

      Lg Dominik

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      1. Hallo Dominik,
        noch habe ich ja nicht angefangen. Sollte ich dies aber tun, werde ich selbstverständlich darüber bloggen. Ich komme aus Niedersachsen, näheres kannst du auf meinem Blog nachlesen: http://julian-oster.de/

        Für die Rückmeldung bezüglich des Diebstahls – dankeschön. Ich bin hier an einer Gesamtschule, somit sind HS, RS und GY unter einem Dach, könnte kritisch werden. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😉

        Und für Experimente bin ich immer offen, also nur her mit deinen Ideen 🙂

        Viele Grüße,
        Julian

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  2. Danke für diesen tollen Bericht! Nur durch solche Beispiele wie Du eins bist können wir unseren Studenten, darunter auch Lehramtsanwärtern, demonstrieren, dass es nicht utopisch ist, dass Tablets und Co. an die Schulen und Hochschulen kommen und sie sich vielleicht doch mal damit befassen sollten.

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    1. Dankesehr.
      Utopisch ist das keinesfalls, doch klar muss der Stein erstmal ins Rollen kommen. Viele Schüler könnten Projekte, wie meines, ebenfalls durchführen. Auch muss man es ja nicht ganz so extrem angehen, wie ich. Es gibt viele Kleinigkeiten, mit denen man Anfangen kann.

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    1. Sehr interessant, unsere Lehrerin nutzt GeoGebra oder ein ähnliches Programm ständig…
      Naja, jetzt ist das Thema vorbei, aber bis zum Abitur werde ich das sicherlich nochmal ansprechen. 🙂

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  3. Ganz zufällig bin ich heute auf deinen Blog gestoßen… Ein klasse Bericht! Danke! Und schön, das ganze mal aus Schülersicht zu lesen! Ich bin bei uns die erste (!) Lehrkraft, die ihr Tablet mit sich rumschleppt und neben der Notenverwaltung so langsam die ersten anderen Schritte wagt! Werde mich mal um die Apps bemühen, die du genannt hast! Die helfen sicher auch mir! Viel Erfolg im Abitur dieses Jahr!

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    1. Hallo Dominik,
      Danke für den Artikel. Du bist ja auch ab und zu bei den Pädagogen im Twitter. Bei uns war ich nicht einmal der erste Lehrer mit einem Tablett, habe aber mittlerweile seit 18 Monaten eins. Vorher habe ich die Entwicklung in manchen Schulen virtuell und auch analog live erleben dürfen. Als Lehrer wollte ich das auch an unsere Schule bringen leider wollte die Schulleitung nicht. In diesem Schuljahr habe ich meinen Schülern angeboten, dass jeder mit einem Tablett arbeiten darf was => 7″ hat. Mittlerweile sind so ca. 1-4 Schüler pro Klasse dabei. Heute habe ich so in die Runde gefragt (siehe A.SPANG) wie denn die Geschenke aussahen. Ein Großteil hat Tablett bekommen. Was sollen die denn nun damit machen? Muss man eigentlich mal in der Lehrerschaft erfragen. Ich hoffe, dass sich noch mehr Schüler bei dir melden.
      Viele Grüße. Heiko

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      1. Hallo Heiko,

        dass sich so viele Schüler damit auseinandersetzen, wenn sie offensiv vom Lehrer dazu „angestiftet“ wurden, wundert mich nicht.
        Zum Thema „Was sollen die denn nun damit machen?“ verweise ich zum einen auf einen Artikel im Blog („Mein rechter, rechter Platz ist frei, … „), der sich mit der App-Vielfalt und somit auch den Nutzungsmöglichkeiten eines Tablets auseinandersetzt, zum anderen hängt das natürlich auch am Fach, dem Lehrer, dem Thema, der Unterrichtsvorbereitung, dem Schüler und dessen Motivation, Interessen, etc…

        Was ich nicht ganz verstanden habe: Warum sollen die Schüler mit einem 7-Zoll großen Tablet arbeiten?

        Vielen Dank für deinen Kommentar, ebenso habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich noch weitere „Gleichgesinnte“ bei mir melden.

        Liebe Grüße
        Dominik

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  4. Schüler dürfen ein Tablett ab mindestens 7″ nutzen, darunter nur mit absoluter „Ausnahmegenehmigung“. Ich habe so einen Schüler mit „Ausnahmegenehmigung“. Der bekommt den Unterrichtsstoff auch mit einem handelsüblichen Smartphone hin.

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    1. Ah, jetzt verstehe ich das Prinzip dahinter.
      Ja, mit dem Smartphone ist vieles deutlich schwerer, jedoch gibt es auch dort viele angepasste Tools.

      Vielleicht werde ich mich nochmal um einen Artikel bemühen, indem die Arbeit mit dem Smartphone deutlicher wird. 🙂

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  5. Ich bin überzeugt, dass sich der Unterricht mit dem Tablett durchsetzen wird. Leider (oder auch zum Glück) brauche ich als Lehrer ja nun nicht mehr so viel schreiben, da ich keine 15 Fächer habe und ja in meiner Schulzeit alles schon in den Hefter geschrieben habe. Deshalb kann ich mich nur bei dir bedanken, dass du deine Erfahrungen anderen mitteilst. Meine Tablettschüler dürfen/müssen zu gegebener Zeit immer mal ihre Erfahrungen an ihre Mitschüler weitergeben. Leider bin ich an unserer Schule Einzelkämpfer und bekomme auch keine Rückendeckung. Für die Schüler stellt sich dann die Frage, warum brauche ich das Tablett, wenn ich es nur in Ph nutzen kann. Leider kostet auch das Equipment (Apple TV, …) eine stange Geld, damit man aus den Tablett auch alles rausholen kann. Hinzu kommen die ablehnenden Kollegen.
    Weil ja auch alles Neue „schlecht“ ist.
    Viele Grüße. Heiko

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