Archiv der Kategorie: Fehler, Probleme

3+1 gibt 4, doch was gibt’s bei euch? Nix! || Appell an die Lehrer und deren Tableteinsatz

Liebe Lehrerinnen und Lehrer aus den Weiten des Internets,
fühlen Sie Sich bitte nicht „auf den Schlips getreten“. Ich meine es nicht böse.

Wie auch wir Schüler, benutzen ebenso Lehrer die Möglichkeit des Einsatzes von Tablets. An meiner Schule wächst die Zahl der tabletnutzenden Lehrkräfte beinahe monatlich. Nicht nur neue Lehrer sehe ich in den Pausen die Kinder jagen, die mal wieder nicht auf den Hof gehen wollen und sowieso alle im Besitz des „Mappenwachenprivileges“ sind, sondern auch die Geräte, die sie bei sich tragen. Diverse sehe ich auch im Unterricht vorne auf dem Pult des Lehrers liegen, in der Regel sind es iPads. Manchen Wechsel habe ich auch schon erlebt und ihre Geräte regelrecht „gemustert“, so erinnere ich mich an einen Lehrer, der vom Android-basierenden Tablet letztendlich doch auf iPad umgestiegen ist. Erst vor kurzem wechselte mein Deutsch- und Relilehrer von einem iPad auf ein kleineres Apple-Produkt; ich vermute mal ein iPad Mini oder Air.

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich frage:
Wenn denn so viele Lehrer mit Tablets, sogar mit iPads, arbeiten, warum arbeiten sie dann eben doch nicht damit?

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Über das digitale Schulbuch und dessen Anschaffung oder auch: „Was ist los mit euch? Bin ich Krösus?“

Es ist nun wirklich schon eine ganze Weile her, als ich mit dem ganzen „Tablet-Gedöns“ angefangen habe. Ja, tatsächlich machte ich die ersten Erfahrungen vor weit über einem Jahr, das ist (schulisch betrachtet) eine lange Zeit. Viele Dinge waren irgendwann in den Alltag integriert, andere, neue Dinge kamen nach und nach dazu. Es war letztendlich kein von 0 auf 100, sondern ein langsames Rantasten, um zu sehen, wie die Dinge verlaufen oder sich ergeben.

Nachdem die Möglichkeiten immer aktueller und besser wurden, stehe ich momentan an einem Punkt, an dem sich nichts mehr verändert. Die Präsentationsmethode über das Tablet war vorerst das letzte Gadget, das es zu erforschen galt. Dachte ich. Doch wieder einmal wurde ich eines Besseren belehrt und ich begann mich über Schulbücher der digitalen Variante zu erkundigen.

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Heute Kinder wird’s was geben || Jahresrückblick des schulischen Tableteinsatzes 2013

Nach der kurzen „Blog-Pause“ möchte ich hier mal wieder etwas berichten, eine ganze Weile ist der letzte Eintrag schon her. Es gibt einige neue Informationen, allgemein versuche ich einen kleinen Jahresrückblick zu schaffen.

UND GOTT SPRACH ES WERDE LICHT: UND ES WARD LICHT.
Am Anfang des Jahres war ich noch in der Jahrgangsstufe Q2 (vgl. 11. Klasse), in der ich mit den extremen digitalen Mitschriften angefangen habe. Vorher versuchte ich mein Glück mit getippten Notizen im Fach Erdkunde und Kunst, habe das Tablet jedoch nur sehr begrenzt genutzt. Auch etwas Überwindung hat es gekostet, anstatt eines Heftes und Stifte ein Tablet auszupacken. Die Situation ist in jeder Hinsicht neu gewesen. Nie zuvor hat man an unserer Schule einen Schüler gesehen, der ein Tablet nutzt – und das tagtäglich und ausschließlich. Es war nicht normal, sowas kann doch nichts gutes verheißen..?!

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So schnell trennt Man(n) sich wieder || Alt weg, Neu her!

Nachdem ich gründlich über meine Entscheidung nachgedacht hatte, habe ich mich entschieden, mein jetziges Tablet, das Samsung Galaxy Note 10.1, zu verkaufen, um mir das „verbesserte“, gleichnamige Modell mit dem Zusatz „2014 Edition“ zu kaufen.

Unterschiede sind zum Einen die Unterstützung von LTE, eine wahnsinnige Verbesserung des Bildschirmes und der allgemeinen Optik des Tablets. (Plastik-Look wird zu Leder-Look). Auch „richtig wichtige“ Veränderungen gibt es; demnach sind in der 2014-Edition 2,3GHz Quad-Core Prozessoren und 3GB Arbeitsspeicher verbaut (vorher 1,4GHz CPU und 2GB RAM). Damit ist dieses Tablet leistungsfähiger als mein Computer zu Hause.

Eine weitere Änderung ist die Schnittstelle zum Aufladen und zum Übertragen, dieses Mal wird auf USB, an Stelle eines eigenen Steckers, gesetzt. Auch drei kleine Knöpfchen haben den Weg ans Gerät gefunden, somit wird mehr Platz auf dem Display geschaffen.

Ein ausführliches Hands-On für alle Interessierten:

Erwarten werde ich das Gerät voraussichtlich in den Herbstferien, sodass es dann am ersten Schultag direkt genutzt werden kann…!

Wie mir heute in Religion aufgefallen ist, kann ich die „Anführungszeichen unten“ nicht durch mein Tablet eingeben. Es ist mir somit ausschließlich möglich, die englische Schreibweise zu nutzen. („)

In Zukunft werde ich mich nach einer neuen Tastatur-App umschauen, bei der beide Schreibweisen erlaubt sind.
Hat jemand Erfahrungen, Tipps und Empfehlungen in diese Richtung?

Liebe Grüße
dMUEL – Dominik